Natur, Tiere, Umwelt – all das lag mir immer schon am Herzen.
Aber ganz ehrlich? Ich hatte eigentlich gar keine Ahnung davon, wie Menschen auf den Planeten wirken. Irgendwann kam bei uns in der Familie dann aber das Thema Massentierhaltung auf, und ich beschloss, nur noch Bio-Fleisch zu essen. Was im Freundeskreis immer wieder zu verdrehten Augen geführt hat. Und so begann meine Reise zu Nachhaltigkeit.
Es folgten Recherche, grauenvolle Bilder, Dokumentationen, Bücher und schließlich auch ein Nachhaltigkeitsstudium. Mein Wissen wuchs stetig, und mit ihm auch die Erkenntnis, wie sehr wir Menschen unsere eigene Lebensgrundlage zerstören.
Ich begann, eine tiefe Abneigung gegen alles zu entwickeln, wovon ich dachte, dass es nicht nachhaltig war.


Ich beschäftigte mich also immer mehr damit, wie ich meinen eigenen Lebensstil so ändern konnte, dass er weniger schlecht für die Umwelt war. Und dadurch etablierte sich das Gefühl, dass Menschen (und so auch ich) schlecht sind, immer mehr in mir. Es war ihr nie genug, „nur“ nachhaltig zu konsumieren und fragte mich, worum es denn eigentlich ginge im Leben. Selbstzweifel, weil ich nie genug nachhaltig sein kann? Nein! Unglücklich sein, weil ich mich so verantwortlich fühle? Nein! Mich schlecht fühlen und ein negatives Mindset über die Menschen zu haben? Nein!
Worum denn dann? Ich entschied schließlich, dass ich einen anderen Zugang zu Nachhaltigkeit brauche. Einen, der positiv denkt. Einen, der Glücklichsein im Fokus hat. Einen, der nicht den Individuen die Verantwortung für globale Probleme zuschiebt. Und ich fragte mich, was es denn mir bringt, wenn ich (wenn auch nicht zu 100%) nachhaltig lebe.
Und ich kam auf eine Menge Antworten: Gesundheit, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit, persönliches Wachstum, innere Stärke, Selbstbewusstsein, Sinngefühl, Freude und so viel mehr.
Statt immer nur auf die globale, oft erschreckende Situation zu schauen, fing ich an, mich auf was anderes zu konzentrieren: Ich fokussierte mich darauf, wie ich mit meinen Handlungen nicht nur im außen durch meinen nachhaltigen Lebensstil, sondern in meinem inneren durch Persönlichkeitsentwicklung ganzheitlich positiv wirken konnte und habe so innere und äußere Nachhaltigkeit in meinem Leben zusammengebracht. Durch diesen positiven Zugang und meine innere Neuausrichtung durfte ich so viel über mich und meine Rolle in der Welt lernen und gebe jetzt mein Wissen weiter, wie man gleichzeitig mit der Welt und sich selbst nachhaltig umgeht.

Meine Ausbildungen
B.Sc. Geographie in Augsburg
M.Sc (laufend): Global Change and Sustainability in Wien
dipl. Mentaltrainerin